Liebe Gäste der Trattoria La Castagnas,

Ihre Gastgeber Francesco und Tommaso freuen sich, Sie zu Gast zu haben. Wir haben uns ganz der traditionellen, italienischen Kochkunst gewidmet und möchten Sie von bodenständig bis raffiniert verwöhnen. Bei uns wird mit hochwertigen und frischen Produkten der Saison gekocht. Die Saucen, Dressings oder Suppen machen wir selbstverständlich selbst.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie, wie es die Italiener am liebsten mögen: "bei gutem Wein, gutem Essen und guter Gesellschaft".

"Buon apetito" sagen
Frank Brandt, Thomas Kreißl und das Team.

Mama, ihm schmeckt es.

Der Italiener geht nicht einfach essen weil er Hunger hat - er will genießen und hat ziemlich hohe Ansprüche an alles, was auf den Teller kommt. Zu dem Koch seines Lieblingsrestaurants hegt er eine innige Verbindung, die ihn bei Ausfall durch Urlaub oder Krankheit durchaus in eine kleine Sinnkrise stürzen kann. (Vielleicht liegt es auch daran, dass sich jeder Koch mit Mama messen muss; ein Wettstreit, der kaum zu gewinnen ist.)

Chefkoch Frank und seine Mannschaft haben das Ziel, die ganze Raffinesse und Vielfalt der italienischen Küche auf Ihren Tisch zu bringen.

Dabei möchten wir uns ungern auf eine Region festlegen, die Karte wird bestimmt durch das Angebot des Wochenmarkts. Convenience-Zutaten aus dem Repertoire von Maggi & Co finden wir geschmacklos. Die Fonds sind selbstverständlich selbst gemacht, unser eigener Kräutergarten im Hof erlaubt eine ungeahnte Aromafülle.

Wenn Sie möchten, können Sie uns auf die Finger gucken: die offene Küche erlaubt Einblick. Jeden Tag aufs Neue beweist die Mannschaft, wie man aus guten Zutaten hervorragendes Essen macht. Denn wie heißt es unter guten Köchen: Lorbeeren sind nicht zum Ausruhen da, sondern gehören ins Ragout.

Über den Tellerrand Italiens

Setzen Sie sich doch:

Als erstes begrüßen wir Sie mit einem kleinen Auftakt. Oliven, getrocknete Tomaten, mal eine Bruschetta ...

Dazu gibt es knuspriges gesalzenes Brot, das wir selbst backen. Sie können sich von unserer Karte inspirieren lassen, wo Sie Gerichte finden, die unsere Stammgäste immer wieder von uns verlangen und die wir deshalb zu Klassikern erhoben haben. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die große Kreidetafel mit der Tageskarte, die von Thomas persönlich handschriftlich aktualisiert wird. Hier finden Sie, was die Jahreszeit, der Wochenmarkt und das Talent unserer Köche hergibt.

Oder Sie machen es ganz italienisch und verwickeln unsere Kellner in ein Fachgespräch über das Essen, das werte Befinden und das Leben. Es ist ein genussvolles Wechselspiel, in dem Sie und Ihr Fachberater herausfinden, was Ihnen an diesem Tage wohl am besten munden würde. Im Prinzip ist alles machbar, was die Vorräte hergeben. Es hat schon Gäste gegeben, die Milchreis nach Mutters Art bekommen haben.

Obwohl wir eine klare und gradlinige Küche schätzen, mögen wir den Minimal-Chic der Haute Cuisine überhaupt nicht: Sie haben das Recht auf eine ordentliche Portion. Versprochen.

Ja, ja, der Chianti-Wein.

Selbst wenn Sie in zweifellos grandioser Begleitung kommen, stellen wir Ihnen zum Essen gerne noch eine italienische vor. Unsere Weinkarte ist ein Streifzug durch die Weingegenden Italiens. Das, was wir Ihnen anbieten, mögen wir auch selbst. Es gibt die Klassiker wie Barolo, Pinot Grigio oder Montepulcchiano genauso wie unbekannte Adressen, die nicht jeder kennt. Gerne stehen wir Ihnen bei der Auswahl zur Seite. Übrigens: Es ist vollkommen egal, ob Rot oder Weiß zu Fisch oder Fleisch passt – es muss Ihnen schmecken, darauf kommt es an.

Vielleicht beginnen Sie das Essen mit einem Aperitif. Thomas empfiehlt da einen Bicicletta“, trockener Weißwein mit einem Schuss Aperol. Natürlich können Sie auch einfach ein Bier trinken, aus dem blauen Zapfhahn hinter der Theke kommt das Bier Italiens, das schon die Römer tranken - Peroni aus der Gegend von Rom.

Die Zeit nach dem Essen ist für den Italiener die Verlängerung eines angenehmen Hauptspiels. Zum Digestif haben wir auf einem Wagen dickbauchige Flaschen voll Hochprozentigem für Sie bereitgestellt, vermischt mit anderem Guten, was die Brennereien Italiens hergeben. Unsere Grappi sind selbst angesetzt mit Trüffeln, Rosenblättern oder Kräutern. Ausgeschenkt wird per Pipette. Apropos Espresso: unsere Bezerra-Maschine ist unter Kennern für ihre vorzügliche Crema bekannt.

Sie sind unser Gast.

Es soll Restaurants geben, in die man sich zum Sattwerden begibt. Unsere Gäste dagegen wollen oft so lange bleiben, dass wir sie sanft hinauskomplimentieren und auf das nächste Mal vertrösten müssen.

Wir fühlen uns wohl in unserer Trattoria und wollen gute Gastgeber sein. Sie möchten bei uns einen schönen Abend verbringen und unser Ziel ist es, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Dazu gehört bei uns Freundlichkeit, die aus dem Herzen kommt, genauso wie eine Unaufdringlichkeit, die jeden Tisch zu einer Zone unter Freunden macht.

La Castagnas ist ein lebendiger Ort, in dem Steifheit keine Chance hat. Die Espressomaschine faucht, die Kellner werfen sich die Bestellungen zu und ab und zu gibt die Küche sogar „Liebe und Kabale“, wenn der eine Koch dem anderen die Feuerstelle klaut. Aber keine Angst: Bei uns fängt keiner an, Opernarien zu singen.

Bei uns trifft sich die Derendorfer Lokalprominenz genauso wie der Malermeister, am Mittag kommt man zum Businesslunch. Die Leute sind offen und wer möchte, kommt schnell mit den Tischnachbarn ins Gespräch. Je nach Tageszeit treffen Sie bei uns ganze Rasselbanden an. Kinder sind ausdrücklich willkommen. In den Tischschubladen finden sie sogar Kleinigkeiten, mit denen sich die Zeit bei den langweiligen Gesprächen der Erwachsenen überbrücken lässt.

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